Vorlesung: Semantik von Programmiersprachen


Semester Sommersemester 1997
Professor Gert Smolka, Tel. 5311, Raum 515, Geb. 45,
Email: smolka@ps.uni-sb.de
Sprechstunden Nach Vereinbarung (in der Vorlesung und telefonisch).
Assistent Martin Müller, Tel. 5627, Raum 525, Geb. 45,
Email: mmueller@ps.uni-sb.de
Ort Mo, 11-13, Do, 9-11, HS 003, Geb. 45
Beginn der Vorlesung Mo, 14.4.97, 11 Uhr ct
Teilgebiet Theoretische Informatik, Stammvorlesung
Vorkenntnisse Vordiplom
Übungen Di 9-11 (Martin Müller) und Fr, 9-11 Uhr (Tim Priesnitz). Seminarraum 016, Geb. 45. Die Übungen beginnen am Fr 25.4. bzw. Di 29.4.
Übungsblätter Ab Do, 16.4.97, in der Vorlesung oder hier. Abgabe in der folgenden Woche wie jeweils auf dem Übungsblatt angegeben.
Bremser Tim Priesnitz,
Email: tim@ps.uni-sb.de
Zweck der Veranstaltung Die Vorlesung führt grundlegende Techniken zur formalen Beschreibung der Semantik von Programmiersprachen ein. Dabei stehen denotationale und operationale Semantiken und deren Korrespondenzen im Vordergrund.
Behandelter Stoff Wichtige Themen sind: imperative Sprachen, rekursive Definition von partiellen Funktionen, funtionale Sprachen höherer Ordnung, Fixpunktsemantiken, axiomatische Semantiken, Bereichstheorie und Typsysteme.
Vermittelte Fähigkeiten Die in der Vorlesung vermittelten Techniken sollen den Studenten in die Lage versetzen, die Semantik von Programmiersprachen formal zu definieren und daraus Beweismethoden für die Eigenschaften von Programmen herzuleiten. Die Vorlesung gibt auch eine kurze Einführung in die funktionale Programmiersprache SML, die für Programmierübungen verwendet wird.
Scheinvergabe Klausur zum Semesterabschluß am 17.7., von 9:00-12:00 Uhr, im HS002; Teilnahmevoraussetzung zur Klausur ist es, daß mindestens 50 Prozent der für die Übungsblätter erreichbaren Punktzahl erzielt wurden.
Die Klausurergebnisse finden Sie hier
Literatur Die Vorlesung wird im wesentlichen nach dem folgenden Lehrbuch gehalten.

Glynn Winskel
The Formal Semantics of Programming Languages.
The MIT Press, Cambridge, Massachusetts, 1993.

Als Einführung in ML wird empfohlen.

Larry Paulson
ML for the Working Programmer.
Cambridge University Press, Cambridge, UK, 1996.

Materialien ... finden Sie hier.


Martin Müller